Die Hauptstadt des Landes Sachsen-Anhalt liegt an der Elbe und heißt Magdeburg. Die Stadt Magdeburg zählt laut dem Amt für Statistik 241.000 Einwohner und ist die zweitgrößte im Land Sachsen-Anhalt.

Kurze Einblicke in die Geschichte

Im Jahre 805 wurde die Stadt erstmals urkundlich erwähnt und im Jahre 968 das Erzbistum Magdeburg gegründet. Der Gründer ist Otto I, der erste Kaiser des Heiligen Römischen Reiches. Im Mittelalter war Magdeburg nicht nur eine Hafenstadt, sondern auch ein bedeutender Handelsort. Magdeburg galt als “Brothaus der Hanse” und hatte eine zentrale Stellung im Kornhandel.
1524 war das Jahr der Einführung der Reformation in allen Magdeburger Kirchen. Nur der Magdeburger Dom blieb katholisch.

Dreißigjähriger Krieg

Der Dreißigjährige Krieg brachte den Bewohnern Magdeburgs viel Leid. 1631 wurde die Stadt fast vollständig zerstört viele Einwohner fielen den Flammen oder vorrückenden Truppen zum Opfer.

Otto von Guericke

In der Zeit zwischen 1646 und 1678 war Otto von Guericke, der Namenspatron von “Ottostadt Magdeburg”, der Bürgermeister und prägte die Stadt in der frühen Neuzeit. Er war Physiker und erfand die Kolbenluftpumpe.
Nach dem Edikt von Potsdam wurde eine Französische Kolonie zu Magdeburg gegründet. Diese bestand von 1685 bis 1808 als unabhängiges Gemeinwesen in der Stadt Magdeburg.

Das 19. Jahrhundert

Im 18. Jahrhundert wurde die Festung Magdeburg weiter ausgebaut, auch um die Zerstörungen des Dreißigjährigen Krieges zu reparieren. Im Jahr 1807 wurde die Stadt dem Königreich Westphalen angegliedert. 1814 ging Magdeburg wieder an Preußen und wurde 1816 die Hauptstadt der Provinz Sachsen.

Die Weimarer Republik brachte viele neue Bauwerke, es entstanden moderne Wohnviertel. Jacques Decour veröffentlichte sein Tagebuch über den Alltag in der Weimarer Republik in der Stadt Magdeburg unter dem Titel “Philisterburg”.

Während des zweiten Weltkrieges gab es in Magdeburg Industrieproduktion, diese wurde durch Zwangsarbeiter aufrechterhalten. Die Wehrmacht errichtete 1944 sechs KZ-Außenlager eines davon war die Braunkohle-Benzin-AG “KZ Magda”. Sie befand sich in Magdeburg-Rothensee und war der größte Treibstofflieferant im damaligen Reich.

Magdeburg wurde während des 2. Weltkrieges größtenteils zerstört. Nach dem Krieg veränderte sich somit wieder das Bild der Stadt.

Magdeburg Aktuell:

Parks: Elbauenpark Magdeburg, Zoologischer Garten, Rotehornpark, Gruson Kultur & Gewächshäuser e.V., Wasserstraßenkreuz Magdeburg, Klosterbergegarten, Salbker See I, Salbker See II.

Kirchen: Dom zu Magdeburg, Kloster unser Lieben Frauen, Katharinenturm, Magdalenenkapelle

Museen: Kulturhistorisches Museum Magdeburg, Naturkundemuseum Magdeburg, Technikmuseum Magdeburg, Palais am Fürstenwall, Megedeborch, Abtshof’s Bunte Circuswelt – Erstes Circusmuseum Magdeburg, Lukasklause mit Otto-von-Guericke-Museum.

Kunstgalerien: Galerie Himmelreich, Kunstgalerie fabra ars, Burggalerie Magdeburg, die HO-Galerie, Galerie Süd, Edition Ulrich Grimm.

Kultur: Opernhaus Magdeburg, Theater Poetenpack, Altes Theater Magdeburg, Schauspielhaus des Theater Magdeburg

Öffentliche Kunst: Faunenbrunnen, Hasselbachbrunnen, Eisenbartbrunnen, Große Neeberger Figur, Stehende und Ruhende Gruppe, Werra und Saale, Magdeburger Reiter, Lutherdenkmal, Otto-von-Guericke-Denkmal, Spielende Kinder, Wasserläufer, Mahnmal Zwangsarbeiterlager Diana, Magdeburger Halbkugelversuch, Kunstblick, Endzeit, Vertschaupet II, Große Neeberger Figur, Schwimmerin, Großer Schreitender Mann, Aufsteigender, Käthe Kollwitz.

Besonderheiten: Jahrtausendturm Magdeburg, Pferdetor 1927, Grüne Zitadelle (Hundertwasserhaus), Magdeburger Reiter, Das Schmetterlingshaus im Elbauenpark, Die Hubbrücke Magdeburg, Sternbrücke Magdeburg, Albinmüller-Turm, Bastion Cleve, Haus der Romanik

Kloster Unser Lieben Frauen

Um das Jahr 1017/18 gründete der Magdeburger Erzbischof Gero (1012/1023) nördlich des Domes ein der Muttergottes Maria, „Unser Lieben Frauen”, geweihtes Kollegiatstift und stattete es reich aus. 1063/64 wurde unter Erzbischof Werner mit einem Neubau begonnen. Die flach gedeckte kreuzförmige Säulenbasilika zu acht Jochen, mit mittlerem und westlichem Pfeilerpaar, sowie einer Chorkrypta, bildet bis heute den Kern der Kirche. Auch die Westturmgruppe scheint damals bereits konzipiert, jedoch erst im 12. Jahrhundert errichtet worden zu sein.

1129 übergab Norbert von Xanten (1080/85-1134), seit 1126 Erzbischof von Magdeburg, das Marienstift dem von ihm selbst 1121 ins Leben gerufenen Reformorden der Prämonstratenser. Nach der Übernahme durch die Prämonstratenser wurde der Westabschluss der Kirche vollendet. Als Norbert von Xanten 1134 starb, wurde er vor dem Kreuzaltar bestattet.

Auch die Klausur wurde noch im 12. Jahrhundert weitgehend fertiggestellt. Mit dem 16. Jahrhundert endete auch das Zeitalter der Prämonstratenser durch die Einführung der Reformation.

Das Äußere der ehemaligen Klosterkirche St. Marien kann als Lehrbeispiel für Sakralbau der Zeit um 1100 dienen. Klar voneinander abgesetzt sind ein Chorquadrat mit weiterer Apsis, ein massiges Querhaus (mit kleiner Nebenapsis am Südarm), ein gestrecktes Langhaus mit annähernd halbhohen Seitenschiffen und ein massiver Westriegel. Dieser besteht aus einem quadratischen Glockenturm in Langhausbreite, sowie zwei an den Seitenschiffen angelehnten schlanken runden Treppentürmen, deren verschieferte Spitzen alles überragen. Zentrum des ehemaligen Prämonstratenserklosters ist der zweigeschossige, aus Grauwacke gemauerte Kreuzgang, in seinen wesentlichen Teilen zwischen 1129 und vor 1200 errichtet. Dank der Wiederherstellung der Innenfassade des kriegszerstörten Westflügels ist sein Erscheinungsbild außerordentlich geschlossen.

Das 45 Meter lange und knapp 8 Meter breite Refektorium, im 12. Jahrhundert unter nordfranzösisch-burgundischem Einfluss errichtet, dient heute der Ausstellung von Gegenwartskunst aus der eigenen Sammlung, im Wesentlichen solche aus der Sammeltätigkeit der Jahre nach 1990.

Die Mittlere Tonne unter dem Refektorium ist nahezu ebenso groß wie dieses, jedoch deutlich gedrungener proportioniert und ihr vorderes Fünftel ist kreuzgratgewölbt.

Von der mittleren Tonne aus gelangt man in die dritte, die deutlich kürzere Untere Tonne aus dem Spätmittelalter.

Der Obere Kreuzgang mit einem großen modernen Galerieraum im Westflügel, dem kleinen gewölbten Obergeschoss des Poenitentiariums, der oberen Tonsur sowie einer Reihe von modernen Kabinetträumen im Ostflügel wird für temporäre Ausstellungen genutzt. Ihr Schwerpunkt liegt auf nationaler wie internationaler Kunst nach 1945.

Das Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen widmet sich heute vor allem der nationalen wie internationalen Kunst der Gegenwart. Es ist hervorgegangen aus der 1976 gegründeten „Nationale Sammlung Kleinplastik der DDR”, deren Bestände von vornherein gemeinsam mit herausragenden Arbeiten der Skulpturensammlung aus dem ehemaligen Kaiser-Friedrich-Museum, dem heutigen Kulturhistorischen Museum, in den Räumen des ehemaligen Prämonstratenserklosters gezeigt wurden.

Die ausgestellten historischen Plastiken (Schwerpunkt: Spätgotik und Renaissance) zeugen von dem Willen der Begründer der Magdeburger Kunstsammlung, insbesondere ihres ersten Leiters Theodor Volbehr (1862-1931), neben Kunstwerken aus der Region vor allem herausragende Werke nationalen wie internationalen Ranges zu präsentieren. Hieran knüpft die aktuelle Sammeltätigkeit an, nachdem bis 1989 vor allem Plastiken und Bildhauerzeichnungen aus der DDR sowie deren künstlerische Wurzeln in der klassischen Moderne im Mittelpunkt standen. Ein Höhepunkt war die Einweihung des Skulpturenparks mit ca. 50 Großplastiken im Außenraum des Museums im Herbst 1989. 1990 erfolgte auf Vorschlag des Ministeriums für Kultur die Übertragung der bis dahin „nationalen” Sammlung (ca. 1200 Skulpturen und 600 Bildhauerzeichnungen) an die Stadt Magdeburg.
Anders als noch zu Zeiten Theodor Volbehrs kann es heute nicht mehr darum gehen, die gesamte Breite künstlerischer Produktion museal abzubilden. Es werden vielmehr Korrespondenzen gesucht, die pointiert Zusammenhänge erläutern, um gleichzeitig ausreichend Freiräume für Tiefe und Beschränkungen im Sammlungsaufbau zu ermöglichen.

Neben gesicherten Positionen der internationalen Kunst seit den 1960er Jahren, die seit der Jahrtausendwende in der Sammlung vertreten sind, stehen auch Arbeiten internationaler wie nationaler Verortung weniger bekannter Künstlerpersönlichkeiten. Abseits von den großen Metropolen ermöglicht es der Standort Magdeburg auf Entwicklungen der Kunst einzugehen, die jenseits der bekannten Namen dennoch durch ihre unmittelbare Wirkung bestechen. Nicht der Kanon der Superlative, der in vielen Museen der Gegenwartskunst bereits existiert, durch weitere Hinzufügungen zu bereichern, sondern das Verständnis für das Einzelne, den Blick für das Andere zu schärfen, bleibt das Ziel des weiteren Sammlungsaufbaus. Dabei wird zwar auch weiterhin die Entwicklung der bildplastischen Künste im Auge behalten, die Beachtung gilt jedoch allen Formen der bildenden Kunst, der Malerei und Grafik, aber auch der Installation, der Fotografie und den neuen Medien, insbesondere dem Video.
Die Sammlung zeitgenössischer Kunst umfasst den Zeitraum nach 1945. Eine repräsentative Werkauswahl der Sammlung wird heute im oberen Tonnengewölbe des Nordflügels und im Skulpturenpark gezeigt.

Wurde nach der Eröffnung des Museums ab 1976 in repräsentativem Maße Bildhauerkunst aus der DDR gesammelt, öffnete sich die Sammeltätigkeit ab 1990 wieder internationalen Kunstentwicklungen, wie es einst in der Gründungsphase der öffentlichen Kunstsammlungen in Magdeburg am Ende des 19. Jahrhunderts, im Kaiser-Friedrich-Museum, bereits die Konzeption des Museumsdirektors Theodor Volbehr war.

Mit der Neuordnung der Sammlung in den letzten Jahren wurde bewusst auf geografische, stilistische, oder medienspezifische Festlegungen verzichtet. Entsprechend dem gegenwärtigen Kunstgeschehen, das als ein lebendiges, zeitlich changierendes System erscheint und mit der Vielfalt künstlerischer Praktiken operiert, werden anhand signifikanter Positionen allgemeine Zusammenhänge illustriert. Momentan umfasst die Dauerausstellung im Haus neben den Skulpturen, Gemälden und Videos deutscher Künstler beispielsweise Werke von Künstlern aus Italien, Frankreich, den Niederlanden, Großbritannien, den USA, Polen, Norwegen, Dänemark, der Schweiz und Israel. Abseits der Metropolen des Kunstbetriebs gelegen, ermöglicht es der Standort Magdeburg auch auf Entwicklungen der Kunst einzugehen und auf Impulse zu setzen, die bislang weniger im Fokus allgemeiner Aufmerksamkeit des Kunstgeschehens stehen und damit den eigenständigen Charakter der Sammlung zu unterstreichen.

Zum Ende des letzten Jahrhunderts hat sich das Video zum gleichberechtigten künstlerischen Medium entwickelt, indem es ein eigenes Bildverständnis hervorbrachte. Die Mediensammlung des Kunstmuseums besteht seit 2005 und enthält bereits wichtige Werke u.a. von John Smith, Dagmar Varady, Sigalit Landau, Sean Snyder, Andrea Fraser, Beat Streuli, Nan Hoover oder Hito Steyerl.

Das Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt, die Sammlung der Kunst- und Kulturstiftung der Stadtsparkasse Magdeburg, private Förderer und Stifter sowie der Freundeskreis des Museums sind unverzichtbare Säulen der Ankaufspolitik.
Im Mittleren Tonnengewölbe sind Skulpturen des 13. bis 18. Jahrhunderts ausgestellt. Sie sind im Laufe der letzten einhundertfünfzig Jahre für die museale Sammlung erworben worden und haben keinen Bezug zum Gebäude, in dem sie sich heute befinden. Von der im Mittelalter einst reichen Ausstattung des ehemaligen Prämonstratenserstiftes Unser Lieben Frauen ist nach dem Dreißigjährigen Krieg nichts erhalten geblieben.

Die Bildwerke entstammen ausnahmslos dem religiösen Kontext und haben heute ihre ursprüngliche Funktion im Rahmen der Religion verloren. Ob als Einzelskulptur auf dem Altar, als Figur in einem größeren Kontext – zum Beispiel in einem Schrein auf dem Altar oder als Einzelfigur an einem Pfeiler im Kircheninnenraum angebracht, immer dienten sie der Vergegenwärtigung des Heilsgeschehens.

Aus dem internationalen Kunsthandel sowie durch private Sammler und Sponsoren gelangten die Bildwerke in die museale Sammlung. Für die wenigsten Werke sind Hinweise auf die Zusammenhänge ihrer Entstehung, die Werkstatt des Künstlers, die Auftraggeber oder den ursprünglichen Aufstellungsort überliefert. Dennoch ist es möglich, anhand stilkritischer Zuschreibungen für viele Skulpturen die Regionen zu benennen, in denen sie entstanden sind. Diese reichen von den brabantischen Niederlanden und dem Kölner Raum, über das Harzvorland, Sachsen und Thüringen bis nach Süddeutschland und Böhmen.

Im Unteren Tonnengewölbe, vom mittleren Tonnengewölbe über eine Treppe erreichbar, befindet sich eine Auswahl von Skulpturen der Antike, aus dem frühneuzeitlichen Italien sowie des 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts. Zu erwähnen ist der „Torso eines Knaben”, eine römische Marmorkopie nach einem Werk aus dem Umfeld des Polyklet oder eine Madonna aus dem Umkreis Donatellos. Mit Johann Gottfried Schadows „Fridericus Rex” von 1807 klingt die Berliner Bildhauerschule des Klassizismus an. Von den Werken der klassischen Moderne, ist Wilhelm Lehmbrucks „Hagener Torso” von 1906 zu nennen.

Die so genannte Hochsäulige Kapelle, neben der Kirche am Ostende des Kreuzganges gelegen und von diesem aus zugänglich, nimmt jenen Sammlungsbestand historischer Skulpturen auf, die aus den im II. Weltkrieg zerstörten Magdeburger Kirchen gerettet wurden. Neben einem Epitaphstein aus dem Beginn des 15. Jahrhunderts mit der Darstellung der sogenannten “Löwen-Madonna” (einer Schönen Madonna auf einem Löwen), befinden sich darunter Steinbildwerke der Riemenschneiderschule, eine schöne Figur des hl. Jacobus aus der Mitte des 16. Jahrhunderts und eine große Christopherusfigur aus Sandstein.

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Parks:
Elbauenpark Magdeburg, Zoologischer Garten, Rotehornpark, Gruson Kultur & Gewächshäuser e.V., Wasserstraßenkreuz Magdeburg, Klosterbergegarten, Salbker See I, Salbker See II.
Kirchen:
Dom zu Magdeburg, Kloster unser Lieben Frauen, Katharinenturm, Magdalenenkapelle
Museen:
Kulturhistorisches Museum Magdeburg, Naturkundemuseum Magdeburg, Technikmuseum Magdeburg, Palais am Fürstenwall, Megedeborch, Abtshof's Bunte Circuswelt - Erstes Circusmuseum Magdeburg, Lukasklause mit Otto-von-Guericke-Museum.
Kunstgalerien:
Galerie Himmelreich, Kunstgalerie fabra ars, Burggalerie Magdeburg, die HO-Galerie, Galerie Süd, Edition Ulrich Grimm.
Kultur:
Opernhaus Magdeburg, Theater Poetenpack, Altes Theater Magdeburg, Schauspielhaus des Theater Magdeburg
Öffentliche Kunst:
Faunenbrunnen, Hasselbachbrunnen, Eisenbartbrunnen, Große Neeberger Figur, Stehende und Ruhende Gruppe, Werra und Saale, Magdeburger Reiter, Lutherdenkmal, Otto-von-Guericke-Denkmal, Spielende Kinder, Wasserläufer, Mahnmal Zwangsarbeiterlager Diana, Magdeburger Halbkugelversuch, Kunstblick, Endzeit, Vertschaupet II, Große Neeberger Figur, Schwimmerin, Großer Schreitender Mann, Aufsteigender, Käthe Kollwitz.