Die erstmalige urkundliche Erwähnung Hettstedts war im Jahre 1046. Heinrich der Löwe hatte 1181 neben anderen Städten auch Hettstedt nicht verschont. Es gibt Überlieferungen über die Anfänge des Bergbaus in der Region. Laut Überlieferungen wurde 1199 das Kupfeschiefererz von goslaer Bergknappen Nappian und Neuke entdeckt. In den nächsten 800 Jahren prägte der Bergbau die Region.
Seit 1334 besaß Hettstedt den Stadtstatus. Der Bau der St. Jacobi-Kirche begann im Jahr 1418. Die Stadtmauer wurde zwischen 1430 und 1439 gebaut mit der Gesamtlänge von ca. 1100 Metern. Es gab drei Stadttore mit Türmen. Einige Überreste der Mauer sind heute noch zu sehen. Die Stadt erhielt außerdem noch das Brauprivileg und so konnte das Hettstedter Bier verkauft werden. Das Recht erhielt die Stadt gegen eine Zahlung an den Graf Volrad V von Mansfeld für 55 guten rhein. Im Jahre 1506 brannte das Rathaus und die umliegenden Häuser auf dem Marktplatz aus und ab 1520 wurde das neue Rathaus gebaut. 1909 kam noch ein Messing-und Walzwerk dazu.
Im zweiten Weltkrieg wurde die Stadt durch einen Bombenangriff beschädigt ca. 360 Gebäude wurden entweder beschädigt oder zerstört.
1950 wurde ein Denkmal mit drei Linden eingeweiht, dass an die Bedeutung des Kupferschieferbergbaus erinnern soll. Nach der Wende hatte Hettstedt 20.450 Einwohner. Die Stadt Hettstedt und Eisleben wurden zum Kreis Mansfelder Land zusammengefügt, die Kreisstadt wurde Eisleben. Heute gehört Hettstedt zum Landkreis Mansfeld – Südharz, Sangerhausen wurde Kreisstadt. Hettstedt ist Verwaltungssitz.

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