Die Stadt liegt im Süden von Sachsen – Anhalt und hieß früher Hall. Die Einwohnerzahl liegt bei rund 240.000. Damit ist Halle die viertgrößte Stadt der neuen Bundesländer. Bereits 1890 hatte Halle mehr als 100. 000 Anhwohner.
Das erste Mal dass die Stadt Halle urkundliche Erwähnung fand war im Jahr 806.

Die hohe Einwohnerzahl verdankt Halle der Gründung der Franckeschen Stiftungen durch August Hermann Francke im Jahre 1698. Es war der Anfang der sozial-humanistischen Bildung in Deutschland. Die Martin-Luther-Universität zur Halle-Wittenberg ist eine der ältesten in Deutschland. Neben der Universität gibt es eine evangelische Hochschule für Kirchenmusik und Kunst in der Burg Giebichenstein.
Weiterhin sitzt dort die nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina und die Kulturstiftung des Bundes.
Halle beherbergt viele museale und kulturelle Einrichtungen. Die Stiftung Moritzburg oder auch das Landesmuseum für Vorgeschichte. Einer der ältesten Knabenchöre Deutschlands Stadtsingechor zu Halle ist ebenfalls hier beheimatet. Der lateinische Name für Halle ist Hala Saxonum.
Ausgrabungen belegen, dass die Salzquellen in diesem Siedlungsgebiet schon immer eine große Rolle spielten. Im Jahr 806 wurde das erste mal der Ort Halle als “Halla” genannt. Halle gehörte bis 1680 zum Erzbistum Magdeburg das durch Otto I. gegründet wurde. Durch den steigenden Salzhandel wurde der Ort erweitert und seit dem 12. Jahrhundert bestimmten die Pfänner (freie Unternehmer) die Politik der Stadt. Im Jahre 1310 wurde die Selbstverwaltung der Stadt vertraglich festgehalten. Diese endete 1478 als sich der Erzbischof Ernst die Moritzburg erbauen ließ und 1503 dort einzog. Bis 1680 war Halle die Residenzstadt sowie die Hauptstadt des Erzbistums Magdeburg.
Durch die Ausgrabungen konnte festgestellt werden, dass die Menschen dort damals ein relativ hohes Alter erreichten, was auf einen Wohlstand hinweist. Dies war der Salzgewinnung zu verdanken.
Albrecht von Brandenburg residierte gerne in Halle bis zur Reformation. Nach dem er weggezogen war, wurden zwei Kirchen St. Gertraud und St. Marien durch Hans von Schönitz abgerissen und eine viertürmige Marktkirche erbaut. Die Reformation wurde durch Justus Jonas den Älteren in Halle eingeführt. Martin Luther predigte ebenfalls in Halle. Während des Dreißigjährigen Krieges wurde die Stadt von Wallensteins Truppen besetzt. Ab 1680 gehörte Halle zusammen mit Erzstift Magdeburg zum Kurfürstentum Brandenburg und ab 1701 wurde es zum Teil des Königreichs Preußen. Halle wurde zur Hauptstadt des Herzogtums Magdeburg. Im Jahre 1806 wurde Halle von der Division Dupont erstürmt und die preußische Reservearmee zerschlagen. Im Jahre 1807 wurde der Frieden von Tilsit unterschrieben und Halle wurde zum Teil des Königreichs Westphalen. Nach dem Wiener Kongress 1814-1815 wurde Halle an Preußen angegliedert und gehörte nun zu der Provinz Sachsen. Im Jahre 1833 wurde das Landratsamt von Wettin nach Halle verlegt.
Im Jahre 1842 wurde das Gefängnis der Rote Ochse eröffnet. Um 1890 hatte Halle mehr als 100.000 Einwohner und damit wurde Halle nicht nur eine Kreisfreie Stadt sondern auch eine Großstadt. Die erste elektrische Straßenbahn fuhr ab 1891 durch die Stadt Halle. Der Rote Ochse wurde 1939 zu einer Hinrichtungsstätte umgebaut. Ab 1942 bis zum Ende der NS-Zeit war es eine zentrale Hinrichtungsstätte. Heute ist ein Teil der Anlage zur Gedenkstätte umfunktioniert.
Halle war während des Kriegs kein Ziel für Flächenbombardements jedoch gab es insgesamt 7 Luftangriffe durch amerikanische Fernbomber. Durch drei Luftangriffe wurden viele historische Gebäude beschädigt. Im Jahr 1947 wurde Halle die Hauptstadt vom Land Sachsen-Anhalt und 1952 zur Bezirkshaupstadt des Bezirks Halle. Während der Jahre zwischen 1959 und 1990 entstanden neue Wohnviertel in Plattenbauweise. Halle gehört nun seit 1990 zusammen mit Halle-Neustadt das vereinigt wurde zum Land Sachsen-Anhalt. Mit 57 zu 49 Stimmen wurde Magdeburg zur Landeshauptstadt gewählt. Im Juli 1991 wurden vom Oberbürgermeister Klaus Peter Rauen die sowjetischen Truppen verabschiedet. In der Zeit zwischen 1990 und 2005 sind ca. 80.000 Bewohner abgewandert.
Burg Giebichenstein, Moritzburg
Museen
Archäologisches Museum Robertinum
Beatles-Museum Halle
Begegnungsstätte Deutsche Einheit – Genscher-Haus
Eisenbahnmuseum Halle
Geiseltalmuseum
Geologischer Garten Halle
Händel-Haus Halloren Schokoladenmuseum
Halloren- und Salinemuseum
Historisches Technikzentrum der Stadtwerke Halle
Kunst- und Naturalienkammer der Franckeschen Stiftungen
Landesmuseum für Vorgeschichte (Halle)
Museum für Haustierkunde Julius Kühn
Moritzburg (Halle)
Rechenwerk Computer- & Technikmuseum Halle
Roter Ochse
Stadtmuseum Halle
Straßenbahnmuseum Halle
Wilhelm-Friedemann-Bach-Haus

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